FG Begabungs- und Begabtenförderung

FG Begabungs- und Begabtenförderung

Die FG Begabungs- und Begabtenförderung (BBF) bietet besonders interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in jedem Jahr ein Atelier zu besuchen. In den Ateliers werden bestimmte Sachthemen vertieft, Fähigkeiten gefördert und die Neugierde und Lernfreude weiterentwickelt.

Das Angebot der Ateliers hat zum Ziel, einerseits eine intensive Förderung für ausgewählte Schülerinnen und Schüler zu bieten und andererseits das Interesse und die Begabungen einer breiteren Schülerschaft zu fördern. Die Inhalte der Angebote gehen über den Schulstoff hinaus und finden während der regulären Unterrichtszeit statt, wenn immer möglich während den Lernlandschaften oder dem Studium.

Die Ateliers sollen eine Bereicherung für begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler sein. Durch die anspruchsvolle Vertiefung in Sachthemen oder das Wecken der Neugierde für noch unbekanntere Themengebiete sollen ihre Fähigkeiten und Begabungen möglichst vielseitig erkannt und gefördert werden.

Bei Interesse melden sich die Schüler/innen oder die Eltern bei der Klassenlehrperson. 

Wir sind immer auf der Suche nach erwachsenen Personen, die sich für eine aktive Mitarbeit in der FG Begabungs- und Begabtenförderung (BBF) interessieren. Bitte melden Sie sich bei sekretariat@fg-basel.ch oder telefonisch unter +41 61 398 98 88.

 


 

Ateliers im Schuljahr 20/21

Basis:

 

Schachspiel mit Peter Zobrist

Im Atelier werden das Schachbrett sowie die Gangart und der Wert der Figuren kennen gelernt. Weiter geht es mit der Funktion der Bauern, der Interaktion der Figuren wie Angriff, Schlagen und Verteidigung. Was bedeutet Schach geben und parieren; Mattsetzen und Angriff auf Felder? An einem weiteren Tag lernen wir die Rochade, den Remis und einfache taktische Manöver kennen. Der krönende Abschluss besteht darin, dass wir die Schachuhr kennenlernen, die Turnierregeln und das Fairplay genauer anschauen und zum Schluss wird natürlich ein Abschlussturnier gespielt.

 

3./4. Klasse:

 

Kunstprojekt mit Evelyne Dönicke

  • Arbeiten mit Acrylfarbe, Tuschen, Bitumen, Gesteinsmehlen, Pigmenten.
  • Fokus auf Techniken, Anwenden der entsprechenden Werkzeuge, Pinsel, Gummispachtel, Malmesser, Schwämme, Schablonen…Bei Bedarf wären auch Siebdruck und Monotypie möglich. 
  • Den Zufall mitspielen lassen 
  • Aufzeigen der Vielfalt und malerische Effekte hausausarbeiten
  • Aufmachen auf eine Spurensuche und Bilder Schicht um Schicht aufbauen
  • Collagen und Decollagen miteinbeziehen
  • Komposition entstehen und erkennen lassen, Gesetzmässigkeiten darin aufzeigen, Vergleiche mit Kunstgeschichte anstellen.
Zeichnen:
Sehen und zeichnen lernen nach der Methode von Betty Edwards. «Zeichnen ist nicht ein Talent, sondern eine erworbene Fähigkeit».
Die Scheu vor dem Abzeichnen nehmen und mit einfachen Methoden zu einem verblüffenden Ziel gelangen. Gerne kombiniere ich das Zeichnen mit dem Malen und lasse beide Arten miteinander verschmelzen. 
Im Vordergrund steht das Experimentelle, das Impulsive und der unbekümmerte Zugang zum bildnerischen Gestalten. Freude und Spass am Entstehungsprozess sind wichtig. Ungewöhnliche, trotzdem einfache Techniken verleiten zum Aha-Erlebnis und motivieren weiterzumachen. Im Bildfindungsprozess (Ent-und Verwerfen, Akzeptieren, Überarbeiten, Verfeinern usw.) werden Selbstwert und Selbstsicherheit gefördert. 
Die Individualität wird durch den Arbeitsprozess reflektiert und fliesst mit in das Bild ein. Es sollen authentische Werke entstehen.

 

5./6. Klasse:

 

Technisches Gestalten: Bauen eines Klappstuhls mit Daniela Sacco-Scheller

Geniesse deinen Feierabend in deinem selbstgebauten Strandstuhl. Wir fertigen aus Tannenholz einen einfachen kleinen zusammensteckbaren Strandstuhl. Sitze gemütlich bei dir im Garten oder nimm ihn einfach mit zu deinem nächsten Campingurlaub. Du wirst sehen, die Herstellung ist einfacher als du denkst.

 

7.-9. Klasse:

 

Website Programmieren mit Micha Eichmann

Im digitalen Zeitalter gibt es zahlreiche benutzerfreundliche Möglichkeiten, einen persönlichen oder themenbezogenen Internetauftritt professionell zu gestalten. Somit hast du die Chance, im Atelier "Webseite programmieren" dein eigenes Projekt in einem Portfolio zu präsentieren oder Informationen zu einem dir wichtigen Thema der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Während soziale Medien schnelllebig sind und deren Inhalt oft von kurzer Dauer ist, bieten Websites eine konstantere und langlebigere Präsentationsart.

Du erstellst und publizierst im Atelier "Webseite programmieren" deine eigene Website - alleine oder in einer Gruppe. Du lernst auf dem Weg die notwendigen Werkzeuge kennen und wie du diese am besten für deine Zwecke nutzen könntest. Je nach Motivation kannst du auch eigene Website-Funktionen entwerfen und programmieren.

Es sind keine technischen Vorkenntnisse notwendig, aber umso grösser deine Begeisterung für die Umsetzung einer eigenen Idee ist, desto mehr Spass wird dir das Atelier machen.

 

Essayfilm mit Lena von Tscharner

Wir lernen, was ein Video-Essay ist, und sprechen über das Zusammenspiel von Bild, Ton und Narration. Du erarbeitest in einer Gruppe à 2-3 Personen eine Drehvorlage für einen Essayfilm, dann wird gefilmt und zum Schluss schneidet ihr den Film. Der Film ist eine Gruppenarbeit, und ihr lernt Ideen gut zu verkaufen wie auch auf Ideen zu verzichten. Alles der Geschichte zuliebe. Unsere Essay-Videos werden keine Spielfilmdialoge haben. Wir werden somit nicht „schauspielern“.

Von Vorteil ist es, wenn du einen eigenen Laptop mitbringen kannst (nicht derjenige der Schule) und eine einfache Fotokamera mit Filmoption. Das Handy geht nur, wenn du ein relativ neues Handy mit viel Speicherplatz hast, und wir auf dem Handy Voreinstellungen für das Aufnahmeformat machen können. Wir besprechen diese technischen Voraussetzungen dann spätestens am ersten Unterrichtstag des Moduls.